Welcher Film hat euch als Kind am meisten Angst gemacht?

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Nicht schwarz weiß aber ja, die Szene ist echt abartig, vor allem kommt die aus dem Nichts!
für mich nach wie vor das Sinnbild des Wortes "Horror"!!
 
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Nicht schwarz weiß aber ja, die Szene ist echt abartig, vor allem kommt die aus dem Nichts!

War die Szene auch in der Kurzfassung? Ich meine, dass die erst später in der Langfassung, sprich der DVD-Version drauf war. Kann mich aber irren.

Zum Thema:
Ich hab mit acht "Invasion vom Mars" gesehen. Den vom Tobe Hooper. War nicht so gut. Nix Schlaf und so. Dabei durften mein Bruder und ich laut der Pädagogik meiner Eltern alles ansehen, solange es moralisch nicht zu fragwürdig war. Brutalität war, was das, was in den Öffentlich-Rechtlichen halt so lief, nie ein Problem. Auch die Eastwood-Italo-Western und auch Django durften wir mit sechs oder sieben sehen. Hat meinen Bruder und mich nie gejuckt. Aber wehe, da kommen aus dem zukünftigen Doom geklaute Büffel auf zwei Beinen vom Mars... Aaaaaalptraum. Nicht dazugelernt und ein Jahr später "King Kobra" geguckt. Eigentlich ein recht übersichtlicher B-Thriller, damals aber die Apokalypse. In der gleichen Zeit, mit acht, kamen die "Critters". War schon eher cool. Und dann nochmal "Die Körperfresser kommen".... also diese unendlich gute Verfilmung von Don Siegel von 1977. Das schlimmste, was ich als Kind filmisch erlebt hab. Dann, ab 10 oder 11, hab ich mich glaub ich nie wieder vor was Filmischem gefürchtet. Ich war also in sehr jungen Jahren hyposensibilisiert. Der original Dawn mit 13 war dann zwar verdammt unheimlich, bei mir aber keine Katastrophe mehr. Im Gegensatz zu den Leuten, mit denen ich den damals ansah. :)
 
Alles richtig. Leider aufgrund des medialen Overkills so gut wie verloren gegangen bei der ganz jungen Generation. Die eigene Fantasie anzustrengen halte ich für immens wichtig in der Entwicklung.

Das Grauen von Blackwood Castle: definitiv eine der besten Brent Folgen. Auch wieder wegen König und dessen eindringlichem Erzählstil.

"Sheila Martens, die attraktive Londoner Journalistin, hätte sicher ganz anders reagiert, wenn sie geahnt hätte... WER soeben das Zimmer ihrer Freundin Eileen Evans betreten hatte" :schnuller:

"...mit Mayo, versteht sich" habe ich bei der Folge im Kopf. Dazu leises Gewittergrummeln.
Und mir fallt ein, ich wollte eigentlich die Larry Brent und Macabros Kassetten als MP3 auf den Rechner ziehen.
 
Bei mir war's neben "Der weiße Hai" definitiv "Das schwarze Loch". Zwar Disney, aber wahnsinnig düster und brutal.
Die Szene, in der sie die Maske eines der Droiden entfernen z.B., oder wie Durant von Maximilian getötet wird. Und natürlich das Ende.
Finde ich auch heute noch creepy, aber mit 6 oder 7 Jahren war das definitiv zu viel.

Regelrecht Albträume hat mir auch "Verhängnisvolle Fracht" (1966) beschert. Mutierte Pflanzenmonster fressen sich durch einen Armeestützpunkt. In einer Szene wird einem Soldaten ein Arm abgerissen. Aus heutiger Sicht ziemlich schlecht gemacht, hat mich aber nachhaltig verstört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Komplett großartige Serie. Auch hier nur die Originale aus den 70/80ern, da bei der Neuauflage Musikstücke ausgetauscht wurden.

Ich mag vor allem "Dracula Trifft Frankenstein". Nostalgiebonus + 6.66
Die Story ist ab Seite 2 extrem dämlich, aber die Atmosphäre finde ich so gelungen wie in kaum einem anderen Hörspiel. Und die Chemie zwischen den Haupsprechern Horst Frank und Brigitte Kollecker (die waren verheiratet) ist unglaublich. Klar würde an heute so Texte mit dem Rotstift angehen, aber auf der anderen Seite verliert der Charakter Tom Fowley immer gegen Eireen Fox bei dan Sticheleien.
Als die Zwei auf Schloß Mordabrunn ankommen - Wind, knirschender Kies, keine lebende Seele. Großartig inzeniert.
Heute habe ich keine Angst mehr, aber als Kind haben mir Sätze wie "...so tot, wie nur jemand sein kann, der keinen Kopf mehr hat" oder "abgeschnitten, wie mit einem Skalpell" doch Schauer über den Rücken gejagt.

Ebenso grossartig finde ich Konrad Halver´s Dracula Hörspiel. Ich bevorzuge die Version von PEG gegenüber der von Europa, weil ich das Hörspiel schon länger kenne.
Text ist zu 99% gleich, andere Sprecher und andere Musik.
Ganz übel fand ich damals die Szene, in der Dracula seine drei Bräute von Harker weg zerrt:
"Er warf ihnen ein Bündel vor die Füße, aus dem das Schreien eines halberstickten Kindes drang und auf das sich die Mädchen alsbald blutdürstig stürzten."
Brrrrrr...
Aber, ich hatte Weihwasser, Holzpflock und Kreuz zur Hand. Bis heute habe ich es nicht gebraucht, doch in bin gewappnet!
 
meine Favefolge war, zumindest meiner Erinnerung nach, "Dracula und Frankenstein, die Blutfürsten" (hieß zuvor "Dracula trifft Frankenstein") oder auch "Der Pakt mit dem Teufel"
 
Bei mir hatte als Kind ein kurzes erhaschen von Szenen aus "The Dentist" eine kurzzeitige Dentophobie zur Folge. Konnte mit Mutter ja auch nicht über das Gesehene sprechen aus Angst, Ärger zu bekommen weil ich Nachts heimlich TV schaue :D

The-Dentist-800x445.jpg



Und der Bösewicht aus dem Arniestreifen "Kindergarten Cop" hat mir auch schlaflose Nächte bereitet.
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Bild
 
Bei mir hatte als Kind ein kurzes erhaschen von Szenen aus "The Dentist" eine kurzzeitige Dentophobie zur Folge. Konnte mit Mutter ja auch nicht über das Gesehene sprechen aus Angst, Ärger zu bekommen weil ich Nachts heimlich TV schaue :D

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Und der Bösewicht aus dem Arniestreifen "Kindergarten Cop" hat mir auch schlaflose Nächte bereitet.
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Unglaublich, wie unterschiedlich die filmischen Impulse sind, Angst zu empfinden.

Der "Dentist" ist übrigens ganz, ganz großes Kino. Ich find den Zahnarzt zum Brüllen. :D
 
Lustig, von Gruselkassetten zu Horrorfilmen , zu Iron Maiden Eddie , Death Metal und Gemetzel. War wohl für viele nur ein kleiner Schritt...
 
Ich mag vor allem "Dracula Trifft Frankenstein". Nostalgiebonus + 6.66
Die Story ist ab Seite 2 extrem dämlich, aber die Atmosphäre finde ich so gelungen wie in kaum einem anderen Hörspiel. Und die Chemie zwischen den Haupsprechern Horst Frank und Brigitte Kollecker (die waren verheiratet) ist unglaublich. Klar würde an heute so Texte mit dem Rotstift angehen, aber auf der anderen Seite verliert der Charakter Tom Fowley immer gegen Eireen Fox bei dan Sticheleien.
Als die Zwei auf Schloß Mordabrunn ankommen - Wind, knirschender Kies, keine lebende Seele. Großartig inzeniert.
Heute habe ich keine Angst mehr, aber als Kind haben mir Sätze wie "...so tot, wie nur jemand sein kann, der keinen Kopf mehr hat" oder "abgeschnitten, wie mit einem Skalpell" doch Schauer über den Rücken gejagt.

Ebenso grossartig finde ich Konrad Halver´s Dracula Hörspiel. Ich bevorzuge die Version von PEG gegenüber der von Europa, weil ich das Hörspiel schon länger kenne.
Text ist zu 99% gleich, andere Sprecher und andere Musik.
Ganz übel fand ich damals die Szene, in der Dracula seine drei Bräute von Harker weg zerrt:
"Er warf ihnen ein Bündel vor die Füße, aus dem das Schreien eines halberstickten Kindes drang und auf das sich die Mädchen alsbald blutdürstig stürzten."
Brrrrrr...
Aber, ich hatte Weihwasser, Holzpflock und Kreuz zur Hand. Bis heute habe ich es nicht gebraucht, doch in bin gewappnet!
Eireen Fox und Tom Fowley waren ja in mehreren Folgen dabei. Die Chemie zwischen den beiden ist grandios. Genau wie zwischen Douglas Welbat und Katja Brügger aus den Macabros Hörspielen.
Sind ebenfalls im echten Leben verheiratet und das merkt man einfach.
 
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