WILDHUNT - ALETHEIA - OUT JAN 2, 2026

Mit ein paar Monaten Verspätung wurde ich dann auch mal auf das Album aufmerksam. Bin begeistert! Hab es jetzt erst zweimal gehört und da scheint mir noch eine Menge zu entdecken zu sein.
Für mich ist es aber schon ziemlich eindeutig Thrash. Da sind schon noch so einige andere Elemente drin, aber die Basis ist schon immer Thrash. Halt eher die feine Klinge und nicht die rumpelige Rüpelvariante. Paradox, Megadeth, Heathen, Metallica, vielleicht ein wenig Flotsam & Jetsam höre ich da raus.
 
Mit ein paar Monaten Verspätung wurde ich dann auch mal auf das Album aufmerksam. Bin begeistert! Hab es jetzt erst zweimal gehört und da scheint mir noch eine Menge zu entdecken zu sein.
Für mich ist es aber schon ziemlich eindeutig Thrash. Da sind schon noch so einige andere Elemente drin, aber die Basis ist schon immer Thrash. Halt eher die feine Klinge und nicht die rumpelige Rüpelvariante. Paradox, Megadeth, Heathen, Metallica, vielleicht ein wenig Flotsam & Jetsam höre ich da raus.
Hab vorhin mal rein-, aber noch nicht intensiv angehört. Instrumental war meine erste Assoziation auch Heathen - and I fuckin' love Heathen!
 
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Ohne den 10 Jahre alten Vorgänger je gehört zu haben, hat Aletheia bei mir jetzt ein paar Durchläufe hinter sich. Beim ersten Hören wollte ich eigentlich nur mal grob wissen, was mich kommendes Jahr beim Up the Hammers erwarten könnte.

Was soll ich sagen, mich holt es gerade total ab. Ein wunderbarer Mix, technisch stark, abwechlungsreich und mit viel Finesse. Die Prog-Einschläge wirken nicht konstruiert, sondern organisch. Rhythmus- und Harmoniewechsel, die einen nicht stolpern lassen, sondern ein bequemes Treppchen in den nächsten Songpart bauen. Bestes Beispiel - mit welcher selbstverständlichen Geschmeidigkeit bei "Sole Voyage" der Uptempo-Part in den akkustischen Bossanova (?) gleitet, um dann wieder in getragene Gefilde zu wechseln.

Die stärksten Momente sind für mich die, in denen die Epik die Oberhand gewinnt, bei denen Gesang und die Twin-Leads sich wunderbar mit getragenen Melodien ergänzen. Zur Frage ob Thrash oder nicht? Für mich nicht. Müsste ich ganz kurz eine Beschreibung geben, würde ich vielleicht sagen "Satan meets Eternal Champion". Wird der Vielschichtigkeit der Platte natürlich nicht gerecht, aber der Vergleich zu den Spätwerken der Engländer kam mir beim Hören mehrfach in den Sinn.
 
Auch wenn ich gestern Morgen schon ausführlich geschrieben hab, nach zahlreichen weiteren Durchläufen muss ich nochmal nachlegen. Wie heißt es so schön: "It's a grower, not a shower!" ;)

Mit jedem Durchlauf wird es besser, lange hat mich ein Album nicht mehr so mitgenommen und begeistert. Nichts zum Nebenbeihören, wohlgemerkt. Und jetzt schieb den Thread doch bitte endlich mal jemand ins Heavy Metal-Forum, denn da gehört er hin. Welch eine Schande es wäre, wenn die Menschen dort dieses Album verpassen würden, wo Tracks wie "Aletheia" und "Sole Voyage" einfach so viel Epic Metal in sich tragen, dass es hier wie eine Verschwendung wirkt.
 
In der Tat ein großartiger Grower, dieses Album! Wenn man unbedingt Vergleiche heranziehen möchte, dann würde mir auch als erstes SATAN einfallen, schon allein wegen des Gesangs.
 
Wie schon Anfang des Jahres geschrieben, bin ich echt gespannt, die Songs live zu hören. Bis zum Metalheadz ist ja nicht mehr lange hin.
Freu mich auch über den UTH-Slot für euch.
 
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