Zerre - Rotting on a Golden Throne // Thrash aus Würzburg

Sehr geil geworden.
Anders als das Debüt, aber nicht schlechter.
Gezügelter trifft es nicht, aber die Jungs setzen ihre spürbare Energie irgendwie anders ein.
 
Wieso klingen die Platten von kleinen Bands eigentlich so viel besser und lebendiger als von vielen großen Bands?
Das Budget dürfte im Vergleich verschwindend gering sein, trotzdem bekomme ich als Hörer eine erstklassige Produktion geboten.
Und das noch zu einem Preis von lässigen 20 Euro.
Dass das Porto explodiert ist, dafür kann DV ja nichts.
 
Wieso klingen die Platten von kleinen Bands eigentlich so viel besser und lebendiger als von vielen großen Bands?
Das Budget dürfte im Vergleich verschwindend gering sein, trotzdem bekomme ich als Hörer eine erstklassige Produktion geboten.
Und das noch zu einem Preis von lässigen 20 Euro.
Dass das Porto explodiert ist, dafür kann DV ja nichts.

Ohne Witz. Das ist eine Frage die ich mir in letzter Zeit auch immer wieder gestellt habe.
Vielleicht liegt es daran, dass man nach 20 bis 30 Jahren Karriere schon mit allen Sounds gespielt hat und dann nach etwas neuem sucht, was für einen selbst frisch klingt, aber
für den Fan eher einen Rückschritt darstellt. Die sogenannte "Betriebsblindheit". Anders kann ich es mir auch nicht erklären.
 
Ich musste das jetzt mal ein bisschen sacken lassen (und vielleicht hab ich auch ein klein wenig gehofft, dass jemand anderes den Anfang macht, an den ich dann anknüpfen kann), aber DAS war am Donnerstag im MUZ ein verdammter Abriss!
Die Band war auf 110%, hatte Spaß in den Backen und richtig Feuer im Hintern. Locker aus der Hüfte, aber tight wie ein Entenarsch.
Das Publikum war ebenso fein motiviert - diverse Crowdsurfer inklusive.
Das war wirklich Weltklasseformat in einem Laden, in dem man jede Band gerne sehen würde, die einem solchen aber schon leider entwachsen ist.
Ich stand den ganzen Gig über in zweiter Reihe mit einem Dauergrinsen, das man mir an dem Abend auch operativ nicht hätte entfernen können.
An alle, die noch hadern: Geht hin - egal wo! SO geht fuckin' Thrash! Ich bin immernoch etwas geflasht, aber das dürfte schon durchaus in den Top-5 meiner Alltime-Live-Gig-Liste sein.

Über die Vorband leg ich mal lieber den Mantel des Spoilers, denn
das war selbst für eine so alteingessene Band einfach nix. Es gab Bumm-Tschack in sehr vielen unterschiedlichen Geschwindigkeiten und gefühlt zwei verschiedene Drum-Fills. Und was das Annihilator-Meisterwerk 'Alison Hell' der Band angetan hat, dass sie ihn so misshandeln mussten, will ich lieber nicht wissen.
 
Ich musste das jetzt mal ein bisschen sacken lassen (und vielleicht hab ich auch ein klein wenig gehofft, dass jemand anderes den Anfang macht, an den ich dann anknüpfen kann), aber DAS war am Donnerstag im MUZ ein verdammter Abriss!
Die Band war auf 110%, hatte Spaß in den Backen und richtig Feuer im Hintern. Locker aus der Hüfte, aber tight wie ein Entenarsch.
Das Publikum war ebenso fein motiviert - diverse Crowdsurfer inklusive.
Das war wirklich Weltklasseformat in einem Laden, in dem man jede Band gerne sehen würde, die einem solchen aber schon leider entwachsen ist.
Ich stand den ganzen Gig über in zweiter Reihe mit einem Dauergrinsen, das man mir an dem Abend auch operativ nicht hätte entfernen können.
An alle, die noch hadern: Geht hin - egal wo! SO geht fuckin' Thrash! Ich bin immernoch etwas geflasht, aber das dürfte schon durchaus in den Top-5 meiner Alltime-Live-Gig-Liste sein.

Über die Vorband leg ich mal lieber den Mantel des Spoilers, denn
das war selbst für eine so alteingessene Band einfach nix. Es gab Bumm-Tschack in sehr vielen unterschiedlichen Geschwindigkeiten und gefühlt zwei verschiedene Drum-Fills. Und was das Annihilator-Meisterwerk 'Alison Hell' der Band angetan hat, dass sie ihn so misshandeln mussten, will ich lieber nicht wissen.
Ja. Geh ich d'accord.
Vorband habe ich , bis auf 5 Minuten weil ich Bier holen musste, gekonnt ignoriert.

Und wenn du am Montag, 13.04., noch nichts vor hast, dann fahr doch nach Würzburg, ins Immerhin. Da zerlegen Zerre zusammen mit Harrowed aus Schweden den Laden.
 
Ich frage mich immer noch, wer wahnsinnig genug war, die aufs Freak Valley zu buchen. Kann mir egal sein, ich mach dann halt zur Not den Ein-Mann-Moshpit.
 
An so einer verhältnismäßig kleinen Band kannste echt mal schön sehen, wie wenig Mühe sich deutlich größere Kapellen oft geben. Bei mir ist gestern die CD angekommen und diese hat ein richtiges Jewelcase, nicht nur so ein blödes Digipack aus bedruckter Pappe, ein 4-seitiges, geklammertes Booklet, kommt sogar mit OBI-Strip, was außerhalb Japans doch eher eine Seltenheit ist und ihr liegt sogar noch ein kostenloser Sticker bei. Echt jetzt, was ist da los bei den größeren Labels und Bands?
 
Gestern Abend nochmals Zerre in Würzburg im Immerhin angeschaut.
Der kleine Schuppen war sehr gut gefüllt, der Sound doch relativ transparent und die Zerre-Maschinerie war extrem gut eingespielt.
Eine Stunde Thrash für die schwitzende Menge. Crowdsurfer, Pogo, Geschrei und eine sehr druckvolle Band, die den Laden auseinandergenommen hat. Herrlich.

Als Vorband agierten Harrowed und die waren, im Gegensatz zur Vorband in Nürnberg, auch ein Ohrenschmaus. Death Metal, mit leichten Punkeinschlag und dem Dead Lord Schlagzeuger an den Drums und Gesang.
Rundum: ein gelungener Abend in Würzburg.
Weitermachen.
 
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