Kinder der 90er - die geilste Geschmacksverirrung ever

Such A Surge hatten sich spätestens mit der "Rotlicht" von ihrem alten Crossover verabschiedet. Die Platte geht komplett in Richtung Noiserock und Post Metal.
Und Headcrash waren für eine reine Crossover-Band viel zu elektronisch.

von Headcrash habe ich nur Overdose on Tradition gefeiert, die CD habe ich immer noch.
von Such A Surge bin ich nicht über die Under Pressure gekommen, und die hatte ich nur auf Tape als Kopie :)
da nach bin ich relativ schnell über Melo DM und BM auf die härtere Gangart gewechselt, deswegen habe ich die nachfolgende Alben der beiden Bands gar nicht mehr beachtet ...
 
von Headcrash habe ich nur Overdose on Tradition gefeiert, die CD habe ich immer noch.
von Such A Surge bin ich nicht über die Under Pressure gekommen, und die hatte ich nur auf Tape als Kopie :)
da nach bin ich relativ schnell über Melo DM und BM auf die härtere Gangart gewechselt, deswegen habe ich die nachfolgende Alben der beiden Bands gar nicht mehr beachtet ...
Als Such A Surge-Fan der ersten Stunde finde ich eigentlich alle Phasen der Band gut, auch die erste, wo sie quasi nur Biohazard kopiert haben (und nicht besonders gut).
Aber gerade das spätere Material kann man sich heute locker noch geben, weil es eben nicht mehr nur dieser Groove/Crossover-Kram ist.
Das ging mit der "Surge Effekt" los, wo Indiepop, Noiserock, Punk, reine Rap-Sachen und mehr "richtiger" Metal dzugekommen sind (auch wenn da immer noch Fremdschäm-Tracks wie "Chaos" dabei sind). Und die "Rotlicht" gilt für mich als reifste Arbeit der Band.
Und Headcrash hatten eigentlich auf allen Platten diesen sehr elektronisch/synthetischen Unterbau, der wahrscheinlich aus der Old School-Rap-Ecke von Afrika Bambaataa und co. kam, deswegen sehe ich die auch nicht als typische Crossover-Band an.
 
Wie Headcrash zu elektronisch? Heisst Crossover denn nicht die Vermischung zweier oder mehrerer Musikstile?
Crossover im Sinne von Bands wie Dog Eat Dog, Clawfinger, den alten Such A Surge und co. ist eher eine Mischung aus Metalcore und Rap. Elektronische Einflüsse sind da eher untergeordnet. Headcrash sind für mich eher eine Fusion-Band, die Rap, Elektronik, Hardcore, Metal und Rock verbunden hat.
 
Auch ganz groß:
Blackeyed Blonde und Megavier. :D

Die Megavier (1994 wurde ich 14) hat mir meine große Schwester auf meinen Wunsch aus der "Stadt" (Oldenburg) mitgebracht und hat sie mir mit den Worten überreicht: "wenn ich DAS geahnt hätte!"

Das großartige Cover war ihr wohl etwas unangenehm.

Zu Zeiten der vierten Dimension und Lauschgift war ich großer Fan der Fantas, zudem stand ich auch auf Krach. Dementsprechend genial fand ich die Scheibe.

Edit: oder sie fand das Cover einfach gaga, kann mich nicht mehr erinnern.
 
Das damalige Megavier-Konzert war einer der brutalsten Gigs, auf denen ich jemals war. Kleiner, komplett vollgestopfter Club (Trier, Exil), und von der ersten Sekunde an gings von bis hinten mal so richtig ab.
 
Das damalige Megavier-Konzert war einer der brutalsten Gigs, auf denen ich jemals war. Kleiner, komplett vollgestopfter Club (Trier, Exil), und von der ersten Sekunde an gings von bis hinten mal so richtig ab.
ExHaus und klein :D für damals sogar recht groß, gibt's aber leider nicht mehr :hmmja: hatte dort über die Jahre sehr viele Bands gesehen und gefeiert ...
 
Einen mir bekannten ehemaligen Blackeyed Blondler trifft man inzwischen regelmäßig auf traditionellen Metalfestivals wie KIT und Iron Fest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vermutlich.

*auch schöne Erinnerungen an das ExHaus hat*

Von Tad Morose und Morgana Lefay am gleichen Tag gibt's ja leider keine Material:

Das war bei geile Tour. Aber was bitte macht das hier??? Das ist doch keine Geschmacksverirrung.
 
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