Abartigkeiten der Konzertentwicklung

Der Veranstalter hat damit eine gewisse Planungssicherheit und der Kunde bekommt einen besseren Preis, wenn er sich früh festlegt.
Also Kunde hat man aber keine Planungssicherheit. Man zu früh kaufen und am Ende ist das Lineup gurkig oder zu spät, dann zahlt man drauf, oder halt vileleicht doch mal Glück haben. Zudem gibt es halt externe Umwägbarkeiten, die einen Ticketkauf eventuell verzögern, ob nun Arbeitsplanung, Finanzen, private Unwägbarkeiten oder die Festival Konkurrenz. Am Ende nerven diese Preisstaffelungen eigentlich immer...
 
Also Kunde hat man aber keine Planungssicherheit. Man zu früh kaufen und am Ende ist das Lineup gurkig oder zu spät, dann zahlt man drauf, oder halt vileleicht doch mal Glück haben. Zudem gibt es halt externe Umwägbarkeiten, die einen Ticketkauf eventuell verzögern, ob nun Arbeitsplanung, Finanzen, private Unwägbarkeiten oder die Festival Konkurrenz. Am Ende nerven diese Preisstaffelungen eigentlich immer...
Jein. Es gibt genügend Fans, die zu einem Festival unabhängig vom Line-up fahren. Das war bei mir früher das BYH, später das KIT, für manche ist es das RHF, HoH oder eben das Impericon. Und wenn sie passend zur "nächsten Stufe" mehr Bands vom Line-up kommunizieren, bezahlt man eben für "Gewissheit". Am Ende bleibt vor allem die Frage, ob und wie viel teurer die letzte Stufe ist, im Verhältnis zu "füher". Das kann ich in diesem Fall nicht beurteilen. Wie gesagt, sechs Stufen finde ich jetzt auch etwas fragwürdig. Aber einen Frühbucher-Rabatt finde ich total richtig. Ich denke, "Loyal", "Early bird", "Full Price" wäre mMn eine gute Lösung. Dass ich aber ein Jahr vorher den selben Preis bezahle wie ein Tag vor dem Festival, fand ich schon immer schwierig.
 
Also Kunde hat man aber keine Planungssicherheit. Man zu früh kaufen und am Ende ist das Lineup gurkig oder zu spät, dann zahlt man drauf, oder halt vileleicht doch mal Glück haben. Zudem gibt es halt externe Umwägbarkeiten, die einen Ticketkauf eventuell verzögern, ob nun Arbeitsplanung, Finanzen, private Unwägbarkeiten oder die Festival Konkurrenz. Am Ende nerven diese Preisstaffelungen eigentlich immer...

Völlig richtig. Soll auch Menschen geben, die nicht so spontan Urlaub nehmen können.
Am meisten nervt, dass es am Ende das doppelte kosten soll.
 
Das Ascension Festival in Island hatte dieses Jahr "Blind Bird" Tickets - wenn man vor den ersten Announcements ein Ticket geordert hat, bekam man den halben Preis. Finde ich eigentlich super.
 
Völlig richtig. Soll auch Menschen geben, die nicht so spontan Urlaub nehmen können.
Am meisten nervt, dass es am Ende das doppelte kosten soll.
Wenn Du doch das günstige Early-Bird-Ticket kaufst ist es aber doch gerade nicht spontan, sondern Du kannst Deinen Urlaub schon lange im voraus beantragen.
Detze-Tickets beispielsweise sind in der Early Bird-Phase auch sehr viel günstiger, danach gibt es dann noch eine ziemlich lange Vorbesteller-Phase und ich glaube wenige Tage vorm Festival inkl. Abendkasse wird dann nochmal etwas mehr fällig. Find das völlig legitim, gerade bei Open-Airs mit unbeständiger Wetterlage hat der Veranstalter bei sehr schlechtem Wetter dann wenigstens die Einnahmen der Vorbesteller...das hat sicherlich schon das ein oder andere Festival gerettet. Nur benötigt es dafür eben auch Anreize für die Besucher in Form von Preisunterschieden.
 
Zumal man, wenn's blöd läuft, so ein Ticket auch wieder los wird.
Ich denke, es gibt eine Menge Menschen, die sich kurz vor dem Festival über ein Ticket zum early-bird-Preis freuen.
Naja, zumindest würde ich es für den Preis verkaufen, den ich auch gezahlt habe.
 
Wenn Du doch das günstige Early-Bird-Ticket kaufst ist es aber doch gerade nicht spontan, sondern Du kannst Deinen Urlaub schon lange im voraus beantragen.
Detze-Tickets beispielsweise sind in der Early Bird-Phase auch sehr viel günstiger, danach gibt es dann noch eine ziemlich lange Vorbesteller-Phase und ich glaube wenige Tage vorm Festival inkl. Abendkasse wird dann nochmal etwas mehr fällig. Find das völlig legitim, gerade bei Open-Airs mit unbeständiger Wetterlage hat der Veranstalter bei sehr schlechtem Wetter dann wenigstens die Einnahmen der Vorbesteller...das hat sicherlich schon das ein oder andere Festival gerettet. Nur benötigt es dafür eben auch Anreize für die Besucher in Form von Preisunterschieden.

Ich muss den wirklich sehr früh beantragen und dann muss er auch erstmal genehmigt werden. Wie schon gesagt, stört mich am meisten die Preisgestaltung.
 
Einmal early-bird reicht aber imo auch.
Siehe Party.San.

Das, wie hier bei Impericon, finde auch eher mau.
Wieviele Stufen waren das? 5?
und dann von 99€ bis 189€? Das is tatsächlich lachhaft.
 
Jein. Es gibt genügend Fans, die zu einem Festival unabhängig vom Line-up fahren.
Ganz genau. Ist für mich aktuell das Dortmund Deathfest, welches 2025 in die dritte Runde geht. Bin seit dem ersten Mal dabei und genieße die Mischung aus extremer Musik und komplett entspannter Atmosphäre. Habe mir das Early Bird Ticket am ersten Tag des Verkaufs gesichert in der Gewissheit, dass mir eine Mischung aus Klassikerbands und jungen aufstrebenen Acts geboten wird. Und ziemlich sicher wird es auch wieder Auftritte geben, die mich unerwartet komplett wegblasen. So geschehen 2023 mit den Dänen Baest und dieses Jahr der absolut wahnwitzige Blood Red Throne Gig. Ganz wichtig und ein weiterer dicker Pluspunkt: Es gibt mein geliebtes Astra in der Flasche :D
 
Das Ascension Festival in Island hatte dieses Jahr "Blind Bird" Tickets - wenn man vor den ersten Announcements ein Ticket geordert hat, bekam man den halben Preis. Finde ich eigentlich super.
Sie hatten aber auch ihr Festival 2022 wenige Wochen vorher abgesagt, als ich schon den Flug gebucht hatte. Blind kaufe ich mir nur noch Karten fürs Hell over Hammaburg.
 
Naja, ein Ticket ohne VVK-Gebühr direkt vor Ort für das nächste Jahr ist super, dann gerne 10 % Early Bird oder so und dann der normale Preis und halt AK ein paar Euro mehr. Aber das da ist übertrieben. Anreize sind damit gegeben und jeder profitiert.
 
Jedem kann man es wohl nicht recht machen. Ist normales Geschäftsgebaren dem ich jetzt nicht wirklich was verwerfliches vorwerfen kann. Man kann sich ja auch über alles aufregen wenn man möchte :D
 
Man könnte das ganze auch noch optionaler machen. Je früher umso billiger, diverse Rabatte für Kaufplattformen, Mitgliedschaften usw.. Dazu kann man einzeln Sachen wie früheren Einlaß, Händeschütteln, Bierflatrate, Recht auf exlusives Merch, Luxusbuffetts, Parkplätze, Konzertbegleitung mit HappyEnd etc. einzeln dazukaufen. Diese kompletten VIP Tickets sind ja oft sehr deutlich teurer. Aber bei einzelnen Optionen werden vielleicht mehr Leute schwach...
 
Man könnte das ganze auch noch optionaler machen. Je früher umso billiger, diverse Rabatte für Kaufplattformen, Mitgliedschaften usw.. Dazu kann man einzeln Sachen wie früheren Einlaß, Händeschütteln, Bierflatrate, Recht auf exlusives Merch, Luxusbuffetts, Parkplätze, Konzertbegleitung mit HappyEnd etc. einzeln dazukaufen. Diese kompletten VIP Tickets sind ja oft sehr deutlich teurer. Aber bei einzelnen Optionen werden vielleicht mehr Leute schwach...
Ach ja, und einen Extra-Aufschlag für das Verlassen und Betreten des Konzertgeländes/der Location zu jeder Zeit und beliebig oft.
 
Wenn man das mit dem Geld aus Veranstaltersicht betrachtet, dann ist der Frühbucherrabatt sinnvoll. Ich glaube, dass etliche nicht gerade so große Rücklagen haben, um komplett in Vorleistung gehen zu können. Man muss die (zugkräftigen) Bands frühzeitig anfragen. Die Bands müssen ihre Termine auch planen. Für ein Festival steht der Termin schon fest. Es gibt viele Festivals in einem Zeitraum von Mai bis Ende September, die teilweise auch gleichzeitig stattfinden. Die Konkurrenz ist also groß.
 
Sowas hier ist auch zum kotzen. 5 verschiedene Presales bis dann alle Zugriff haben..


Da ich LP viel auf Spotify gehört habe, habe ich heute exklusiven Zugriff auf Tickets. Und egal was ich auswähle, ich habe keine Chance die Tickets zu kaufen. Fuck off.
 
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