Non-Metal random-Empfehlungsthread

Sie hat es getan. Endlich, oder wieder. Wie man es auch immer sehen möchte. Fast zeitgleich zur Wiederveröffentlichung von Portisheads "Roseland NYC Live", einem der besten und intensivsten Live-Alben ever, veröffentlicht die Göttin mit der Engelsstimme ihr erstes richtiges Soloalbum. Trip-Hop ist es nicht mehr, was sie bewegt oder was sie spielt. Aber ein Trip - und zwar ein ganz großer. Als riesiger Slayer-Fan habe ich dem Solo-Album von Kerry King entgegengefiebert, aber wenn am selben Tag ein Album von Beth Gibbons erscheint, müssen sich meine Ohren entscheiden. Sägende Riffs und heftigen Thrash kann ich auch später noch hören. Songs wie die unfassbaren 'Floating On A Moment', 'Oceans' oder 'Whispering Love' können für einige Ohrenpaare einfach nur seichter Kram sein, der irgendwie nicht auf den Punkt kommt. Für andere sind diese Geschichten, in denen die Künstlerin ihr Leben und das Älterwerden reflektiert, das vielleicht intensivste, was das Musikjahr 2024 zu bieten haben wird.

Wer seit 2002 auf einen Nachfolger von "Out Of Season", das grandiose Album von Beth Gibbons und Rustin Man, wartet, wird mit "Lives Outgrown" reich beschenkt werden.

Liebe.

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Desire Line
Emo/Alternative Band aus NRW. Diese EP hat mich vollkommen, verlässt seit Wochen den Player nicht mehr und wird mit Sicherheit eine gute Position in der Jahresbilanz einnehmen. Total geil!

Mitglieder waren unter anderem bei der Hardcore Truppe Tides Denied aktiv, was auch den Schuss Hardcore im Sound erklären dürfte.



Death Lens
Am Wochenende zum ersten Mal von der Band erfahren, obwohl die aktuelle „Cold World“ (über Epitaph) schon die vierte LP ist. Hat auf jeden Fall live Spaß gemacht und auch auf Platte macht das Bock.

Recht melodische, unter der kalifornischen Sonne gereifte, Post HC/Alternative/Skate Punk Mische, die bei Freunden von Bands wie Militarie Gun oder neuerer Turnstile Anklang finden sollte. Wer ein Album für den Sommer sucht, bitteschön.

 
Sie hat es getan. Endlich, oder wieder. Wie man es auch immer sehen möchte. Fast zeitgleich zur Wiederveröffentlichung von Portisheads "Roseland NYC Live", einem der besten und intensivsten Live-Alben ever, veröffentlicht die Göttin mit der Engelsstimme ihr erstes richtiges Soloalbum. Trip-Hop ist es nicht mehr, was sie bewegt oder was sie spielt. Aber ein Trip - und zwar ein ganz großer. Als riesiger Slayer-Fan habe ich dem Solo-Album von Kerry King entgegengefiebert, aber wenn am selben Tag ein Album von Beth Gibbons erscheint, müssen sich meine Ohren entscheiden. Sägende Riffs und heftigen Thrash kann ich auch später noch hören. Songs wie die unfassbaren 'Floating On A Moment', 'Oceans' oder 'Whispering Love' können für einige Ohrenpaare einfach nur seichter Kram sein, der irgendwie nicht auf den Punkt kommt. Für andere sind diese Geschichten, in denen die Künstlerin ihr Leben und das Älterwerden reflektiert, das vielleicht intensivste, was das Musikjahr 2024 zu bieten haben wird.

Wer seit 2002 auf einen Nachfolger von "Out Of Season", das grandiose Album von Beth Gibbons und Rustin Man, wartet, wird mit "Lives Outgrown" reich beschenkt werden.

Liebe.

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Bin gestern Abend aus China zurück, die Platte liegt unten und wird mit großer Vorfreude heute als erstes gehört!! Liebe
 
Hot Water Music - Vows

Wieder ein sehr gutes, fast schon perfektes Album. 30 Jahre, zehn Alben, unzählige Splits. Irgendwie fühlt sich für mich jeder HWM Album ein bisschen wie nach Hause kommen an. Bei diesem insbesondere, weil der, wie soll ichs diplomatisch sagen, Alternativerock-Anteil der letzten Alben wieder abgenommen hat und die Songs mehr den alten Sound haben. Es ist und bleibt Heartland-Punkrock.

Und klar, die Stimmen von Ragan, Wollard und neuerdings auch Creswell sind prägnant. Aber was mich immer wieder aufs Neue begeistert und manchmal etwas untergeht bei der Betrachtung der Band sind Black und Rebelo, die ein wahnsinnig geiles Bass- und Schlagzeugfundament unter die Songs legen. Traumhaft.

Junge Junge, das Album ist wirklich überragend geworden. Bin aus dem Konsumkarussell ausgestiegen, aber dies wird wohl eines der wenigen aktuellen Alben, das ich mir zulege.
 
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Sie hat es getan. Endlich, oder wieder. Wie man es auch immer sehen möchte. Fast zeitgleich zur Wiederveröffentlichung von Portisheads "Roseland NYC Live", einem der besten und intensivsten Live-Alben ever, veröffentlicht die Göttin mit der Engelsstimme ihr erstes richtiges Soloalbum. Trip-Hop ist es nicht mehr, was sie bewegt oder was sie spielt. Aber ein Trip - und zwar ein ganz großer. Als riesiger Slayer-Fan habe ich dem Solo-Album von Kerry King entgegengefiebert, aber wenn am selben Tag ein Album von Beth Gibbons erscheint, müssen sich meine Ohren entscheiden. Sägende Riffs und heftigen Thrash kann ich auch später noch hören. Songs wie die unfassbaren 'Floating On A Moment', 'Oceans' oder 'Whispering Love' können für einige Ohrenpaare einfach nur seichter Kram sein, der irgendwie nicht auf den Punkt kommt. Für andere sind diese Geschichten, in denen die Künstlerin ihr Leben und das Älterwerden reflektiert, das vielleicht intensivste, was das Musikjahr 2024 zu bieten haben wird.

Wer seit 2002 auf einen Nachfolger von "Out Of Season", das grandiose Album von Beth Gibbons und Rustin Man, wartet, wird mit "Lives Outgrown" reich beschenkt werden.

Liebe.

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Oh, das Teil muss ich mir auch noch zu Gemüte führen. Portishead finde ich auch wegen ihrer Stimme überragend. Ihr erstes Soloalbum hat mich nur teilweise gekriegt, mal gucken.
 
Mensch ist die neue Beth Gibbons eine wunderschöne und unglaublich vielfältige Reise! Out of Season war und ist für mich eine sehr sehr schöne Platte die ich immer wirklich immer gerne hören kann. Lives Outgrown ist ein wirklich großer Nachfolger. Die 22 Jahre Wartezeit haben sich gelohnt, denn die Komplexität weist eine ganz reiche Tiefe und Breite auf, die, so fühlt es sich für mich, in der Zeit hervorragend gewachsen und gedeiht zu sein scheint. Und ich bin mir sicher je öfter ich sie höre werden um so mehr wird sie noch wachsen.
 
Sonntag. Ihr steht in der Küche an der Theke, durch das Fenster scheint die Sonne. Ihr habt eine harte Nacht hinter euch und schnibbelt euch euer Lieblingsessen, um euch damit gepflegt auf's Sofa oder in den Garten (Terrasse/ Balkon) zu verpflanzen.
Kaffeeduft liegt in der Luft, es läuft die neue Scheibe von Kingdom Of Mustang. Es ist einer dieser Glad Days...


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Ich habe vor kurzem Bridge City Sinners für mich entdeckt. Eine coole Mischung aus (Neo?)Folk, Country / Americana, Goth und in manchen Songs auch Punk^^
Schwer zu beschreiben.
Am besten selbst hören:


 
Ich habe vor kurzem Bridge City Sinners für mich entdeckt. Eine coole Mischung aus (Neo?)Folk, Country / Americana, Goth und in manchen Songs auch Punk^^
Schwer zu beschreiben.
Am besten selbst hören:


Musikalisch gefällt mir das recht gut, aber bei mir scheitert's leider am exaltierten Gesang (und wird dadurch unhörbar für mich).
 
Hermanos Gutiérrez - Sonido Cosmico

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Genre: Ambient Americana , Mexican Folk

Eine wunderbares und emotionales Stück Instrumentalmusik. Ein durchaus reich strukturierter Wandteppich, verwoben mit verschlungenen Fäden lateinamerikanischer Rhythmen und (teilweise) höchst melancholisch, ephemerer Atmosphäre.

Ein Album das einen nachdenklich auf eine besinnliche Reise durch all die Emotionen und Stationen des Lebens mitnimmt.

Mein Erstkontakt mit den Brüdern und bin einfach nur hin und weg wie gut das ist.


 
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WV Sorcerer is thrilled to unveil the newest release from HYPNODRONE ENSEMBLE, a polyrhythmic avant-rock collective from Berlin. Founded by Aidan Baker (Nadja) and Eric Quach (thisquietarmy), this album was recorded exactly one year ago at Punctum in Prague. The ensemble includes Angela Martinez Muñoz, Fiona McKenzie, Sara Neidorf on drums, and Gareth Sweeney on bass, also featuring a special vocal appearance from our devoted friend Lane Shi Otayonii. If you're drawn to a blend of space-rock-infused shoegaze with mystical and ethereal vocals, this captivating album is a must-have for your collection.

Wurde heute released - ist das erste Album was ich von der Band gekauft habe. Irgendwie eine ganz interessante Mischung und hat mich schon beim Vorab-Track gepackt.
 
(Leider) noch in ferner Zukunft, sollte man sich aber definitiv schon mal notieren: am 12. Juli erscheint mit "Holus Bolus" das neue Album von Lord Buffalo (nicht zu verwechseln mit dem König der Büffel). Auf dem großartigen und bei mir noch heute sehr häufig gespielten Vorgänger gab es "Ghost Town Americana" zu hören, ein wildes Potpourri aus psychedelischem Folk, Blues, Rock, einer Prise Drone und Alt-Country mit wunderbaren Violinenparts und einer sehr starken Stimme. Nicht weit weg von Künstlern wie David Eugene Edwards, Emma Ruth Rundle, The Dead South oder eben auch Nick Cave & Warren Ellis. Der Vorabsong macht jedenfalls schon Lust auf mehr:


Bandcamp:

Platte ist da und jetzt ein paar mal gelaufen. Finde sie wie zu erwarten sehr gelungen und würde sagen, sie passt wahlweise zu schwülem Sommerwetter kurz bevor das Gewitter losbricht oder zu grauem Herbst, wenn der Nebel düster über den Feldern hängt.

Das abschließende Instrumental "Rowing In Eden" ist überraschenderweise derzeit mein Highlight. Da passiert gleichzeitig viel und nichts, dennoch saugt mich das förmlich auf. Großartig.
 
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Platte ist da und jetzt ein paar mal gelaufen. Finde sie wie zu erwarten sehr gelungen und würde sagen, sie passt wahlweise zu schwülem Sommerwetter kurz bevor das Gewitter losbricht oder zu grauem Herbst, wenn der Nebel düster über den Feldern hängt.

Das abschließende Instrumental "Rowing In Eden" ist überraschenderweise derzeit mein Highlight. Da passiert gleichzeitig viel und nichts, dennoch saugt mich das förmlich auf. Großartig.

Muss gestehen, dass sich nach dem ersten eher nebenbei Durchhören kurz etwas Ernüchterung eingestellt hatte, weil mir (irrtümlicherweise) der Anteil an instrumentellem "Füllmaterial" auf der Platte recht hoch schien. Nach ein paar bewussteren Durchläufen bin ich mittlerweile aber doch schwer begeistert, ganz besonders von "Passing Joy" und "Cracks in the Vermeer", die beide ein großartiges build up und Songfinale haben. Das abschließende Instrumental finde ich auch gelungen, hätte aber auch nichts dagegen gehabt, wenn Daniel Pruitts wunderbar markante Stimme die knapp 40 Minuten Spielzeit komplett begleitet hätte. Stimmungsmäßig definitiv ein Spätsommeralbum.
 
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