PSYCHOTIC WALTZ

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Buddy Graves, 16. August 2014.

  1. Sabbathstar

    Sabbathstar Till Deaf Do Us Part

    Ich warte auch schon lange auf's neue Album und die Box steht hier auch noch ungespielt herum. Zum Hören nehme ich lieber die Einzel Releases ... falls jemand noch einen Bass bzw 'ne Bassbox ungenutzt in der Ecke stehen hat, würde ich auch tauschen ... :)
    Zur Band selber: eine der besten Bands der mageren Neunziger, jeder Gig ein Knaller und wir haben echt viele gesehen, sowohl in Deutschland als auch im Umland (Belgien, Holland ...) ... ich war sogar im Fan Club damals ... :verehr::verehr::verehr::verehr::verehr::verehr:
     
  2. Dogro

    Dogro Till Deaf Do Us Part

    Ich auch.
     
  3. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Alter... hier läuft nachher das ERSTE Mal die "A Social Grace". Ich bin MEGA hibbelig und erwarte alles und nichts.
     
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  4. Zahni4674

    Zahni4674 Till Deaf Do Us Part

    knieschoner anziehen und auf huldigen einstellen :)
     
  5. Anon14

    Anon14 Guest

    Erwarte mal lieber ALLES. Ach nee, besser nix, dann bist du noch überwältigter. :cool:
     
  6. SouthernSteel

    SouthernSteel Till Deaf Do Us Part

    ...Uuunnnd??? Knie schon wund???
     
  7. Zahni4674

    Zahni4674 Till Deaf Do Us Part

    er huldigt wohl noch immer :D
     
  8. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Erstdurchlauf fängt gleich an. Musste noch mal eben in die City und Blut spenden. Den Leuten was gutes tun :)
     
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  9. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    ...and the devil cried fängt zwar total frickelig an, wird dann aber stark eingängig. Krass der gesangstechnische Unterschied zu Deadsoul Tribe oder The Shadow Theory. Letztlich ein Song, der wirklich alles andere als ein Hit ist, aber dafür interessant. Wenn auch an einigen Stellen, durch schnelle Breaks hintereinander, echt anstrengend.

    Halo of thorns scheint eine ... äh Halbballade? mit völlig irrer Solifraktion zu sein. Was sich hier abspielt ist wirklich "irre. Songundienlich bis zum geht nicht mehr, dafür aber immer noch halbwegs nachvollziehbar und eingängig. Hatz das Potential in ein paar Jahren mein Lieblingssong der Platte zu sein. *lol*

    Another prophet song mit diesem pervers geil-cleanen Mittelteil und dem abschließenden Solo ist schon eine Wucht. Beim ersten Mal. Ich finds aber immer wieder bemerkenswert wie bei Prog Metal Bands die Produktion "ähnlich" ist. Der Gesamtsound hätte - glattgebügelt - halt auch so auf der "When Dream And Day Unite" von DreamTheater stammen können.

    Successor ist dann bisher der sperrigste Track. Hier passiert echt viel und Devon Graves Stimme ist da nur noch ein weiterer Tropfen auf den heißen Stein. IMO singt er hier echt anstrengend. Nicht so der Knaller für mich.

    In this place ist bis zur Hälfte dann schon ohrenfreundlicher bevor mit einem Jazzpart (es klingt zumindest so) wirklich meine Ohrmuschel aufs negativste penetriert wird. Nach dem Spoken Word-Part nimmt der Song aber seine ursprüngliche Thematik wieder auf undf schmeichelt schon eher meinem Ohr. Passt.

    I remember erinnert mich seiner gemäßigten Stimme und den Flöteneinsatz natürlich SOFORT an die kommenden Deadsoul Tribe. Ich hab das Lied gerade beim ersten Hören sofort in mein Herz geschlossen. Geiles Stück Musik.

    Sleeping Dogs.. lassen wir mal weg. I of the storm folgt dann dem bisherigen Schema der Band, verschachtelte Rhythmus-riffs trotzdem irgendwie zugänglich zu machen. Die Refrains gipfeln hier jedes Mal wieder irgendwie in irgendwelche völlig kranken Geisteszustände, kann das sein? War der gute Devon damals eigentlich in der Klapse? Klingt geil, klingt aber halt auch wirklich geistesgestört. :D

    A Psychotic Waltz. Ah, die Band"hymne". Nun, eingängig ist das Ganze. Mir kommt da irgendwie das Lied "Sanctuary" von der gleichnamigen Band in den Sinn beim hören. Alles etwas getragener, eingängiger und ein Stück weniger Wahnsinnig. Und wieder eine Halbballade, davon dürften die gerne mehr haben. Das können die richtig gut. Und Devon leidet hier richtig ohne gleich theatralisch zu übertreiben oder Effekte auf seine Stimme zu ballern. Richtig richtig geiler Song. GEIL!

    Only In A Dream ist ein weiterer Song mit gemäßigter Stimme, dafür aber mit richtig fetten Solieinsatz der rechten Gitarre, was den Song gut aufwertet. Und Spiral Tower kenne ich bereits von der Metaldisko. Geiler, wenn auch wieder hart anstregender Track.

    Strange reiht sich dann brav in die übrigen Songs des Albums ein, weist exakt die gleichen Trademarks auf, überzeugt zudem aber mit spannenden Mittelteil und verschleppten Tempo gegen Ende.

    Nothing beendet dann das Album und es fängt exakt genau auch jene Atmosphäre durch die Rhythmus-Gitarre ein: Endzeitstimmung, jetzt ist alles aus (also die Platte *g*). Super Ding.

    JETZT ABER brauch ich erstmal Pause. die Platte erschlägt einen ja komplett.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. August 2015
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  10. Acrylator

    Acrylator Till Deaf Do Us Part

    Was gäbe ich darum, die Scheibe noch einmal zum ersten Mal zu hören!
    Wobei die mich trotzdem auch heute noch begeistert, über 20 Jahre nach dem ersten Durchlauf! "And The Devil Cried" fand ich sogar damals (als Prog-Neuling) erstaunlicherweise ziemlich eingängig, obwohl da viel passiert. Aber der Song geht einfach wahnsinnig nach vorne los, solche Härtegrade sucht man bei vielen Progressive-Metal-Bands doch vergeblich. Dass du "Spiral Tower" als anstrengend empfindest, wundert mich etwas, ist doch so ziemlich der simpelste Song der Scheibe.
    Was mich etwas erstaunt, ist dein Sound-Vergleich mit dem Dream-Theater-Debüt - der war doch sehr dünn/drucklos und mit extrem viel Hall versehen, geradezu sphärisch, während "A Social Grace" deutlich direkter, dunkler und härter klingt. Ich höre zwischen den beiden Scheiben echt nicht die geringsten Parallelen. Würde eher sagen, die erste DT hat einen typischen 80er-Sound, während das PW Debüt typische 90er Sounds vorwegnimmt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juni 2019
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  11. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Ich hab den Post live-review-mäßig dauernd editiert *g*.

    Wundert mich kein Meter. Was Musik angeht, dürfte ich ein extrem alleinstehendes Feeling haben. Ich höre Dinge komplett anders als viele andere Menschen.
     
  12. SouthernSteel

    SouthernSteel Till Deaf Do Us Part

    Es hat geschnackelt! Es hat geschnackelt!!:jubel:
    Das Ding ist ein treuer Begleiter fürs Leben, wirst schon sehen.
     
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  13. Dogro

    Dogro Till Deaf Do Us Part

    Ich hatte ja damals das Demo schon so oft abgespielt, dass es entmagnetisiert war. Obwohl ich ja den Nachfolger noch ein Spürchen genialer finde, ist das natürlich ein 12/10 Album. Ach, was schreibe ich denn für einen Unsinn. Mit normalen Punktesystemen sind die PW-Alben eigentlich gar nicht erfassbar. Ich habe dieser Musik so viele tolle Stunden zu verdanken ... Unterm Kopfhörer und vor allem auch live. Obendrein habe ich in den 90ern etliche tolle Menschen über die Musik kennen lernen dürfen, ganz zzu schweigen von der Musik, die ich über PW entdeckt habe: König Crimson zum Beispiel oder Life Artist.

    Das nächste Album ist für mich das am sehnlichsten erwartete Album, welches auch vielleicht erscheinen wird.
     
  14. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Mit diesem besonderen König habe ich es so oft probiert... *melancholisch theatralisch seufz*
     
  15. Dogro

    Dogro Till Deaf Do Us Part

    Hab' mich da auch schwer getan und höre den immer noch nicht sehr häufig, aber wenn, dann ist das jedes Mal aufs Neue ein megagenialer Notenspagat. Für Menschen mit einer gewissen Vorliebe für Stromgitarren-Musik empfehle ich übrigens mal das grandiose Livescheibchen "Thrak Attack".
     
  16. Sabbathstar

    Sabbathstar Till Deaf Do Us Part

    Also mit Dream Theater haben Psychotic Waltz mal gar nichts gemein, sind ja sozusagen die Antithese dessen ... und 'I remember' klingt natürlich nach Jethro Tull!
     
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  17. HellAndBack

    HellAndBack Till Deaf Do Us Part

    Da ich Jethro Tull sterbenslangweilig finde, kann ich da gar keine Parallelen ziehen *g*.
     
    Siebi gefällt das.
  18. OriginOfStorms

    OriginOfStorms Deaf Dealer

    Dedicated to Ian Anderson, my teacher.
    So steht es unter dem Titel in den Texten. Da muß man wohl nicht diskutieren.
     
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  19. Baloff

    Baloff Dawn Of The Deaf

    Ich finde, dass PW tw. sogar stark nach Jethro Tull klingen. Vor allem auf der Ersten. Parallelen zur Tull-Phase so 72-78.
     
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  20. Evilmastant

    Evilmastant Deaf Dealer

    Das ist jetzt nicht dein ernst, oder? o_O
     
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