Die 10 besten Death-Metal-Alben der letzten 4 Dekaden

Mal ohne Sortierung und frei runter:

die 80er:

Sarcofago (1987) - I.N.R.I
Ur-Suppe. Der für mich perfekte Mix aus Black, Thrash und Death. Das Debut begeistert mich immer wieder.

Sepultura (1987) - Schizophrenia
Auch hier ein herrlicher Mix aus Thrash und Death. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten meinerseits (vor ca. 20+ Jahren) ist das ein Album, was für mich immer noch wächst. Macht der Arise inzwischen ernsthafte Konkurrenz.

Slaughter (1987) - Strappado
Eine Band von der es mehr Compilations als Alben gibt. Habe ich über den Umweg über Death kennengelernt, nachdem die Band Chucks Ausstieg auch einen Song gewidmet haben. Auch ein Album das von vorne bis hinten gefällt.

Possessed (1985) - Seven Churches
Erstkontakt um die Jahrtausendwende durch einen früheren Kumpel, dem bin ich bis heute noch dankbar für diese Band. Inzwischen auch schon dreimal live gesehen - immer wieder schön.

Necrophagia (1987) - Season of the Dead
Leider erst vor ein paar Jahren kennengelernt. Das Intro ist für mich vllt. einen Tick zu lang geraten, aber auch hier gibt es 80er DM vom Feinsten mMn.

Obituary (1989) - Slowly we Rot
Obituary dürfen für mich hier auch nicht fehlen. Waren sie doch mit die ersten US-Deather, die mir aus dem Genre in den 90ern begegneten. Mehrfach live gesehen und es war immer gut.

Morbid Angel (1989) - Altars of Madness
Ihr bekanntestes Album ist auch mein liebstes von ihnen. Alleine schon der Opener ist für mich ein Hammer.

Pestilence (1989) - Consuming Impulse
Da könnte ich getrost die zwei Sätze unter Possessed kopieren - war auch hier genauso.

Death (1987) - Scream Bloody Gore
Eine Band, die ich mir erarbeiten "musste". Anfangs (Ende 90er) zündeten die noch nicht so bei mir. Über die Symbolic hat es dann quasi klick gemacht. Auch wenn zwischen diesen beiden Alben musikalisch Welten liegen.

Death (1988) - Leprosy
Zugunsten von Possesseds - Beyond the gates (fragt mich nächste Woche noch mal, dann sieht das vllt anders aus). Man hört hier schon die Weiterentwicklung zum Erstling, auch als Laie. Death haben sich immer von Album zu Album verändert.

Wer hier jetzt Bolt Thrower, Napalm Death, Terrorizer, Repulsion und evtl. weitere vermisst - die ganzen Grindcore Alben haben ich bewusst rausgelassen, auch wenn ich die alle sehr feiere.
Erwähnenswert noch Morgoth (1989) - Resurrection Absurd EP und das einzige Album von Sempiternal Deathreign (1989) - The Spooky Gloom, die schon vor Asphyx ein Album veröffentlichten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich schwierig bis unmöglich, but i'll give it a try...

(in no specific order):

DEATH - füge eine Scheibe deiner Wahl hinzu
POSSESSED - Seven Churches
DARK MILLENNIUM - Ashore The Celestial Burden
BABYLON SAD - Kyrie
SADIST - Above The Light
PESTILENCE - Testimony Of The Ancients
ASPHYX - Last One On Earth
ATHEIST - Unquestionable Presence
ATROCITY - Todessehnsucht
CARCASS - Necroticism - Descanting The Insalubrious
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 90er (oder der zum Scheitern verurteilte Versuch diesem Jahrzehnt mit 10 Alben gerecht zu werden)

Alleine das Jahr 1991 könnte hier schon mit 10 Scheiben glänzen (s. hierzu auch DF 01 / 2016 mit eben jenem Special). Es gibt schlichtweg viel zu viele wirklich gute Alben aus dieser Dekade, weshalb ich ein wenig tricksen muss. Es wird meine Top 10 aus dem schwedischen DM geben und meine Top 10 für den Rest der Welt (was immer noch zu wenig ist).

Rest der Welt (frei runter):

Bolt Thrower (1991) - Warmaster
Ein Genuss von vorne bis hinten - alleine schon das Intro. Das Album, auf dem BT begannen, ihren unverwechselbaren Sound zu prägen

Mangled Torsos (1994) - Drawnings of the Dead
Death Metal aus Deutschland - nach Morgoth & Atrocity kam da erst mal nicht viel, was wirklich über unsere Grenzen große Bekanntheit erlangte - leider. Denn dieses Album muss sich auch international mMn nicht verstecken.

Amorphis (1992) - The Karelian Isthmus
Mein Erstkontakt von Amorphis war Tuonela, dementsprechend sparsam war meine Reaktion, als ein damaliger Freund diese Scheibe hervorkramte und einlegte - zum Glück! Die ersten drei Alben nebst EPs gefallen mir alle, davon das Debut am besten. Die ganzen späteren Werke sind alle nichts für mich.

Benediction (1991) - The Grand Leveller
Kurz und bündig: für mich die beste von Benediction - das mag auch am Erstkontakt liegen. Und auf die Gefahr hin gesteinigt zu werden, aber das Return to the Eve Cover (Celtic Frost) gefällt mir sogar besser als das Original.

Death (1995) - Symbolic
Mein Lieblingsalbum von Death darf hier natürlich auch nicht fehlen.

Convulse (1991) - World Without God
Und nochmal Finnland. Irgendwann Anfang der 2010er entdeckt und während des Erstdurchlaufs völlig geplättet gewesen. Taucht zu Recht auch im '91 DM Special auf im DF.

Sinister (1992) - Cross the Styx
Auch hier gefällt mir das Debut wieder am besten. Schade , an die Releases bis Mitte der 90er sind Sinister mMn nie wieder ganz herangekommen.

Immolation (1991) - Dawn of Possession
Womit ich jetzt doch schon bei der 4. Scheibe aus 1991 angekommen bin; aber auch hier ist es das Debut.

Malevolent Creation (1997) - In Cold Blood
Was war das für ein Geprügel beim ersten Durchlauf für mich gewesen. Vor allem Narcotic Genocide hat es mir bis heute angetan.

Winter (1990) - Into Darkness
Death Doom in Perfektion, drückend, düster und wuchtig.

...und ich habe bestimmt noch diverse Alben vergessen - von daher Änderungen vorbehalten. Top 10 Schweden DM folgt noch.
 
Natürlich schwierig bis unmöglich, but i'll give it a try...

(in no specific order):

DEATH - füge eine Scheibe deiner Wahl hinzu
POSSESSED - Seven Churches
DARK MILLENNIUM - Ashore The Celestial Burden
BABYLON SAD - Kyrie
SADIST -Above The Light
PESTILENCE - Testimony Of The Ancients
ASPHYX - Last One On Earth
ATHEIST - Unquestionable Presence
ATROCITY - Todessehnsucht
CARCASS - Necroticism - Descanting The Insalubrious
Da hat jemand Babylon Sad geschrieben :feierei:.

So was von grenzgeniale Platte. Aber ziemlich harte Kost erstmal. Erinnerte mich beim Ersthören damals etwas an die erste Pyogenesis LP.
 
Bei mir sind das folgende Platten (hauptsächlich weil ich Death Metal durch die richtig schätzen gelernt habe):

Autopsy - Mental Funeral (1991)
Das einzig wahre Death Metal-Album, auch wenn mir hier die meisten widersprechen.
Den meisten Hörern missfällt hier hauptsächlich die Produktion und die Ausrichtung auf eher doomiges Tempo.
Aber die Band klingt hier wie eine Horde Zombies die langsam am Verfaulen ist und es gerade noch so hinbekommen hat, ein Death Metal-Album aufzunehmen.
Dadurch auch die eher gemächliche Machart mit den vielen Doom -Passagen, da setzte ja gerade die Leichenstarre ein, da kann man nicht mehr so schnell spielen.
Fazit: Die Essenz des Death Metal!

Morgoth - Cursed (1991)
Noch so eine doomige Death Metal-Platte und Morgoth's einzige, die in die Richtung geht.
Ich habe die aber damals solange gehört, bis die Kassette keinen Bock mehr hatte.
Alleine Songs wie "Isolated", "Body Count", "Opportunity Is Gone" und das kultige Warning-Cover "Darkness" sind Klassiker.

Kataklysm - The Mystical Gate of Reincarnation EP (1993) und die Vision The Chaos-Single (1994)
Zusammen mit der "Sorcery" und der "Temple Of Knowledge" die einzig guten Platten der Band, die heute zwar live noch gut ist, aber nachdem Sylvain gegangen (oder verschwunden?) ist, waren Kataklysm nie wieder die selben.
Allein Songs wie "The Orb Of Uncreation" (mit diesen unmenschlichen Blasts) oder "Vision The Chaos" stehen heute noch ziemlich alleine da.
Und auch wenn Sylvain bei einigen Songs die "Todsünde" begeht über Solos zu growlen, mich hat das nie gestört und das machte immer die chaotische Art der Band aus.

Benediction - Dark Is The Season EP (1992)
Die einzige Platte von Benediction, die für mich nicht so generisch wie der Rest klingt (die "Transcend the Rubicon" ist auch noch okay).
Vor allem "Foetus Noose" und das Anvil-Cover "Forged In Fire" haben es mir hier angetan.

Abhorrence - Evoking The Abomination (2000)
Ich bin zwar kein Freund von übermäßig nachbearbeiteten und elektronisch geradegebogenen Drums (das gehört in den Breakcore und Techno - wo das eh meist Drumcomputer sind) aber bei der Platte kann ich mir den Drumsound garnicht anders vorstellen.
Abhorrence waren zwar theoretisch "nur" eine von vielen Tech-Death-Bands, die Songs sind aber so mitreissend geschrieben, dass es die Band locker über das übliche Niveau gehoben hat. Und das schon vor 23 Jahren.

Desultory - Bitterness (1994)
Schwedischer Melodic Death Metal bevor der sich in diesen langweiligen Göteborg-Sound verwandelt hat.
Desultory verbinden hier ihre klassischen Schwedentod von der Vorgängerplatte mit ihrem neuentdeckten Hang zu mehr Melodien, was in so grandiosen Songs wie "Life Shatters" mündet.

Impetigo - Horror Of The Zombies (1992)
Impetigo's bestes Album, das primitiven Death Metal mit Grindcore- und Punkeinflüssen verbindet.
Und ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich würde mal sagen, dass Impetigo die erste Band war, bei denen Horrofilm-Samples ein integraler Bestandteil der Songs sind.
Das gipfelt dann im Highlight "Breakfast At The Manchester Morgue" mit Samples aus meinem Lieblings-Zombiefilm "Let Sleeping Corpses Lie".

Winter - Into Darkness (1990)
Wahrscheinlich immer noch die beste Death-Doom-Platte die je gemacht wurde und an die so gut wie keine ander Band bisher rangekommen ist (mit Ausnahme von evtl. Earthcorpse).

Brutality - In Mourning (1996)
Gar nicht so viel anders als die beiden Vorgänger, die Platte hat aber meiner meinung nach die besseren Songs.
Und es war das erste Album von der Band, was ich gehört habe. Die Songs sind auch ein bisschen melodischer als auf den vorhergehenden Platten,
was sie mehr im Gedächtnis bleiben lässt.

Mortification - Scrolls Of The Megilloth (1992)
Die Band mag heute nur noch ein schlechter Witz sein, aber 1992 gehörten sie zu den extremsten (nicht nur christlichen) Death Metal-Bands.
Und wer Songs wie den Titelsong, "Terminate Damnation" oder "Raise The Chalice" so gut komponiert, dass da nicht mal auffällt, das keine (oder kaum) Solos mit dabei sind und die Platte trotzdem zu keiner Zeit langweilt, der hat für mich schon gewonnen.

Ich könnte da noch Bands wie Revenant, Possessed, Infernal Majesty oder Poison (D) erwähnen, die sind aber kein lupenreiner Death Metal.
 
Wobei ich nimmer weiß, ob Herr die Babylon Sad mochte oder zerrissen hat. Habe in Erinnerung, dass ihm die Texte nicht gefielen, aber die Bücher zum Nachschlagen nicht griffbereit momentan.
Ja, die Texte gefielen ihm nicht ("wirr", "pseudointellektuell"...), aber die Musik dafür umso mehr: "Pflichtscheibe", "lässt musikalisch keine Steigerung mehr zu".
 
Bei mir sind das folgende Platten (hauptsächlich weil ich Death Metal durch die richtig schätzen gelernt habe):

Autopsy - Mental Funeral (1991)
Das einzig wahre Death Metal-Album, auch wenn mir hier die meisten widersprechen.
Den meisten Hörern missfällt hier hauptsächlich die Produktion und die Ausrichtung auf eher doomiges Tempo.
Aber die Band klingt hier wie eine Horde Zombies die langsam am Verfaulen ist und es gerade noch so hinbekommen hat, ein Death Metal-Album aufzunehmen.
Dadurch auch die eher gemächliche Machart mit den vielen Doom -Passagen, da setzte ja gerade die Leichenstarre ein, da kann man nicht mehr so schnell spielen.
Fazit: Die Essenz des Death Metal!

Morgoth - Cursed (1991)
Noch so eine doomige Death Metal-Platte und Morgoth's einzige, die in die Richtung geht.
Ich habe die aber damals solange gehört, bis die Kassette keinen Bock mehr hatte.
Alleine Songs wie "Isolated", "Body Count", "Opportunity Is Gone" und das kultige Warning-Cover "Darkness" sind Klassiker.

Kataklysm - The Mystical Gate of Reincarnation EP (1993) und die Vision The Chaos-Single (1994)
Zusammen mit der "Sorcery" und der "Temple Of Knowledge" die einzig guten Platten der Band, die heute zwar live noch gut ist, aber nachdem Sylvain gegangen (oder verschwunden?) ist, waren Kataklysm nie wieder die selben.
Allein Songs wie "The Orb Of Uncreation" (mit diesen unmenschlichen Blasts) oder "Vision The Chaos" stehen heute noch ziemlich alleine da.
Und auch wenn Sylvain bei einigen Songs die "Todsünde" begeht über Solos zu growlen, mich hat das nie gestört und das machte immer die chaotische Art der Band aus.

Benediction - Dark Is The Season EP (1992)
Die einzige Platte von Benediction, die für mich nicht so generisch wie der Rest klingt (die "Transcend the Rubicon" ist auch noch okay).
Vor allem "Foetus Noose" und das Anvil-Cover "Forged In Fire" haben es mir hier angetan.

Abhorrence - Evoking The Abomination (2000)
Ich bin zwar kein Freund von übermäßig nachbearbeiteten und elektronisch geradegebogenen Drums (das gehört in den Breakcore und Techno - wo das eh meist Drumcomputer sind) aber bei der Platte kann ich mir den Drumsound garnicht anders vorstellen.
Abhorrence waren zwar theoretisch "nur" eine von vielen Tech-Death-Bands, die Songs sind aber so mitreissend geschrieben, dass es die Band locker über das übliche Niveau gehoben hat. Und das schon vor 23 Jahren.

Desultory - Bitterness (1994)
Schwedischer Melodic Death Metal bevor der sich in diesen langweiligen Göteborg-Sound verwandelt hat.
Desultory verbinden hier ihre klassischen Schwedentod von der Vorgängerplatte mit ihrem neuentdeckten Hang zu mehr Melodien, was in so grandiosen Songs wie "Life Shatters" mündet.

Impetigo - Horror Of The Zombies (1992)
Impetigo's bestes Album, das primitiven Death Metal mit Grindcore- und Punkeinflüssen verbindet.
Und ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich würde mal sagen, dass Impetigo die erste Band war, bei denen Horrofilm-Samples ein integraler Bestandteil der Songs sind.
Das gipfelt dann im Highlight "Breakfast At The Manchester Morgue" mit Samples aus meinem Lieblings-Zombiefilm "Let Sleeping Corpses Lie".

Winter - Into Darkness (1990)
Wahrscheinlich immer noch die beste Death-Doom-Platte die je gemacht wurde und an die so gut wie keine ander Band bisher rangekommen ist (mit Ausnahme von evtl. Earthcorpse).

Brutality - In Mourning (1996)
Gar nicht so viel anders als die beiden Vorgänger, die Platte hat aber meiner meinung nach die besseren Songs.
Und es war das erste Album von der Band, was ich gehört habe. Die Songs sind auch ein bisschen melodischer als auf den vorhergehenden Platten,
was sie mehr im Gedächtnis bleiben lässt.

Mortification - Scrolls Of The Megilloth (1992)
Die Band mag heute nur noch ein schlechter Witz sein, aber 1992 gehörten sie zu den extremsten (nicht nur christlichen) Death Metal-Bands.
Und wer Songs wie den Titelsong, "Terminate Damnation" oder "Raise The Chalice" so gut komponiert, dass da nicht mal auffällt, das keine (oder kaum) Solos mit dabei sind und die Platte trotzdem zu keiner Zeit langweilt, der hat für mich schon gewonnen.

Ich könnte da noch Bands wie Revenant, Possessed, Infernal Majesty oder Poison (D) erwähnen, die sind aber kein lupenreiner Death Metal.
Auch 'ne schöne Auswahl! "Forged in Fire" und "Life Shatters" waren damals tatsächlich auch zwei meiner Lieblingssongs!
 
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