DEAF FOREVER - die einundzwanzigste Ausgabe

*sich langsam ritz*
Dann stich zu. :D
Ich war damals mit drei Kumpels im Mainz im Eltzer Hof. Gerre war auch da. Leider war der Sound bei Secrecy ziemlich Scheiße und bei Sanctuary viel zu laut (ehrlich jetzt). Erst bei Fates Warning wars gut. Die Setlist fanden wir damals aber auch scheiße. In sofern hast du gar nicht so viel verpasst...;)
 
Wo wir hier gerade bei SECRECY sind :

Ich erhebe mein Glas hier und jetzt in Gedenken an Sascha Trödel der vor 3 Jahren von uns gegangen ist.

Sascha, ich hoffe Dir geht es gut drüben. Mit Dir zu feiern und zu reden war immer einfach nur schön.

Cheers, Alter !
 
Haste die Karte noch? Mach' mal einen Scan. Das ist doch ein Sammlerstück. Ich habe noch die Karte für das Metallica Konzert in Osnabrück: Zwei Tage vorher ist Cliff verstorben... .
 
Ähnliches könnte man auch über Kreator schreiben: Was für unglaublich schlechte Alben waren "Renewal", "Outcast" und "Endorama".

So unterschiedlich können Geschmäcker sein: alle 3 Alben finde ich gut, Kreator sind eine der Bands, wo das Experimentieren m.E. nach gut geglückt ist. Bis in alle Ewigkeit wird "Phobia" eines meiner Lieblingsstücke bleiben, nicht nur von Kreator, sondern generell. "Renewal" ist schön experimentiell, "Endorama" in der Tat ein Flirt mit der Gothic-Ecke, aber gut gelungen, wie ich rein subjektiv festhalten möchte.

Natürlich sind die aktuellen oder älteren Scheiben von Mille & Co. dadurch nicht wirklich schlechter (obwohl die Band jetzt nicht zwingend zu meinen Faves zählt), aber im Prinzip gab es da Bands in den 90ern, die WIRKLICH schlechte Arbeit abgeliefert haben (Jag Panzers "Dissident Allicance" sei mal als absoluter Tiefpunkt genannt oder auch die seltsamen Versuche eine Paul di Anno, mit "Menace to Society" ein - ähm - "zeigemäßes" Metal-Album abzuliefern...) und somit so richtig übel abgegangen sind. Im Gegensatz zu Metallicas "Load" und "Reload" punkten Kreator doch hier auf voller Distanz. Ich mag die 3 benannten Alben bis heute sehr.
 
bin fast fertig mit dem Heft (gut eingeteilt diesmal). am besten fand ich die Reverend Bizarre-Story von @M.T. Quatermass (kannte ich vorher nicht, aber wenn eine Lieblingsband von mir einen Heftbeitrag kriegen würde, würde ich mir wünschen, dass er so gemacht wird) und Demolition Hammer von @frankthetank :top:

das Special war auch gut, hätte man von mir aus auch über zwei Ausgaben auswalzen können :)
 
So unterschiedlich können Geschmäcker sein: alle 3 Alben finde ich gut, Kreator sind eine der Bands, wo das Experimentieren m.E. nach gut geglückt ist
Genau das macht unsere Musik doch aus, dass man so herrlich über sie diskutieren kann:D
Aber speziell bei Slayer und Kreator (in dieser Reihenfolge), 2 meiner absoluten Liebelingsbands, bin ich gnadenlos retro, oldschool, meine Freundin nennt es sogar pedantisch; bei diesen beiden Band mag und möchte ich keine Experimente. Da möchte ich Thrash Metal in Reinkultur, schnell und ekelig und keinerlei Gedöns (wie gesagt, pedantisch:cool:)


aber im Prinzip gab es da Bands in den 90ern, die WIRKLICH schlechte Arbeit abgeliefert haben

Ich war in den 90ern mal an dem Punkt an dem der Herausgeber unseres Lieblingsmagazins nach der "St.Anger" war: Ich wollte alle Platten dieser Band verbrennen und nie wieder etwas mit dieser Band zu tun haben. Die Rede ist aber hier nicht von Metallica sondern von Virgin Steele, ebenfalls eine meiner absoluten Lieblinge (ist aber auch echt ne Mischung: Slayer, Kreator und Virgin Steele :D). Was die in den 90ern, auch noch in der ersten Hälfte der 2000er veröffentlicht haben habe ich als persönliche Beleidigung, als Farce, als Frechheit für die musikalischen Fähigkeiten dieser Band empfunden.
Heute hab ich meinen Frieden mit der Band gemacht, inzwischen auch die 90er Alben im Schrank und höre sie sogar noch ab und an mal....

Virgin Steele waren ab Mitte der 90er meine ganz persönlichen "St.Anger".....
 
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