YES - Sag ja ..!

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von Buddy Graves, 9. März 2015.

  1. SacredPast

    SacredPast Till Deaf Do Us Part

    Ich mag die auch sehr gerne! Ist halt eher AOR, der den Prog nur leicht touchiert.
     
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  2. nigranimus

    nigranimus Deaf Dealer


    Wo steht die LADDER in der Gunst der Yes-Jünger? Unteres Drittel?
     
  3. ChrisChaos

    ChrisChaos Till Deaf Do Us Part

    Das sollte ich bei Gelegenheit mal antesten. Bin gerade dabei, mir eine schöne Vinyl Sammlung mit Yes und vielem aus dem Umfeld aufzubauen. Denn mit dem neuen Album habe ich bemerkt, dass mir vieles was von Yes bzw. deren unzähligen Projekten und Musikern kam, doch sehr sehr gut gefällt. Außerdem schlägt bei einem so ausuferndem Oeuvre mein Sammlerherz höher.

    Klar. Aber man muss das mal ganz klar so sagen: Yes hatten eine Prog Seite und eine AOR Seite. Die erstere ist ab 1990 nur noch stiefmütterlich und mit oft fragwürdigen Ergebnissen behandelt worden. Den AOR haben sie dagegen weiterhin stark ausgelebt. Und auf den jüngeren Alben natürlich Altherren Rock :D
     
  4. Erdbär

    Erdbär Till Deaf Do Us Part

    Probier es nochmal mit Magnification, die finde ich noch einen Ticken besser als The Ladder.

    Höre grade Relayer. Da ist schon ziemlich harter Brainfuck drauf, selbst für 70er Prog Verhältnisse. Sound Chaser und große Teile von Gates Of Delirium sind die Grenzen, die Yes ausgelotet haben. Mehr wäre too much gewesen. Tolles Artwork von Roger Dean, wahrscheinlich sein bestes.
     
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  5. nigranimus

    nigranimus Deaf Dealer

    Die Magnification kenne ich nicht. Die ersten paar Yes habe ich natürlich.
    Die Relayer ist klasse, klar
     
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  6. Epico

    Epico Deaf Dealer

    Das sind ganz klar die Highlights. Ähnliche Stilistik, aber zugänglicher: Going For The One. Ich mochte auch immer die Tormato sehr - markiert so das Schwellenalbum zwischen altem Prog und den dann folgenden deutlich poppigeren Klängen.
     
    Eiswalzer und hunziobelix gefällt das.
  7. nigranimus

    nigranimus Deaf Dealer


    Die Tormato lief gestern mal wieder und wieder festgestellt, dass ich mit der gar nix anfangen kann
     
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  8. Erdbär

    Erdbär Till Deaf Do Us Part

    On The Silent Wings Of Freedom ist aber eine ziemlich coole Nummer, Don't Kill The Whale ist auch noch ok. Über den Rest des Albums: Schweigen
     
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  9. Epico

    Epico Deaf Dealer

    Ich kann euch verstehen - das Album ist irgendwie weird. Aber ich steh trotzdem drauf. Möglicherweise, weil das Teil mein Zugang zu Yes als Dreikäsehoch war.
     
  10. indeathisdeath

    indeathisdeath Deaf Dumb Blind

    ich bin auch ein zufriedener "YES" fan, auch wenn ich mit dem intesiverem hören erst anfang meiner 20er jahre kam, so kannte ich sie beiläufig schon in meiner jugend.
    ich liebe musik die eher technisch ist und mit mehr rhythmischen variationen beeindruckt, was YES mit unter sehr gut gemacht hat.

    :top:
     
  11. Ray Lomas

    Ray Lomas Deaf Leppard

    Die neue CD The Quest ist ein recht weichgespültes AOR Album, sozusagen PopProg, das hat mit den alten Yes nicht mehr das geringste zu tun. Selbst das 90125 Album ist dagegen echt heavy.
     
  12. ChrisChaos

    ChrisChaos Till Deaf Do Us Part

    Nimm es mir nicht übel, aber: Was soll man mit der Aussage jetzt anfangen? Du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du bei The Quest ein Album im Stil von Close to the Edge oder Relayer erwartet hast? Damit konnte man doch schon ab 1990 nicht mehr rechnen.

    Yes würde ich im übrigen gar nicht mal als richtige "Band" bezeichnen. Wenn man sich die Diskographie ansieht, gab es bei fast jedem zweiten Album Besetzungswechsel, zum Teil sogar fast den Austausch der gesamten Band. Yes sind also eher ein Musikerkollektiv mit immer wechselnden Mitgliedern. Ja, es gibt da große Namen wie Anderson, Howe, Sqire und Wakeman, welche die großen Progklassiker eingespielt haben.

    Aber Sqire ist jetzt verstorben und Anderson und Wakeman haben auf Yes keinen Bock mehr. Dafür aber gute Soloalben. Ich finde, dass ist genau das interessante bei dem Phänomen Yes. Wenn man alle Spin offs und Solo Projekte dazu nimmt, hat man hier eine ganz riesige Wundertüte zum entdecken. Ich bin jetzt erst richtig eingestiegen mit den Solosachen und bin begeistert.

    Und diese riesige Sammelsurium an unterschiedlichen Musikern führt dazu, dass halt auch die Musik jedesmal anders klingt. Grob gesagt gab es bei Yes immer zwei große Pole: Prog UND AOR. Je nach Besetzung schlug das Pendel mal in diese oder jene Richtung aus. Oder irgendwas dazwischen.

    The Quest mit den Prog Klassikern zu vergleichen, macht genauso wenig Sinn, wie es neben 90125 zu stellen. Da vergleicht man Äpfel mit Birnen. Das neue Album ist ganz erheblich von Jon Davison angetrieben worden (Man lese dazu das sehr interessante Interview im Rocks Magazin). Und damit von einer neuen Generation.

    Natürlich darf man das lasch, billig oder sonstwas finden. Ich bin ohne Vorbehalte an das Album gegangen, und finde es mittlerweile ganz gut. Ausführlicher habe ich das oben schon beschrieben. Sowas wie A Living Island finde ich einfach schön. Aber muss man natürlich mögen.

    Wie es mit Yes weitergeht, wird man sehen. Aber vielleicht übernimmt eine neue Generation den Namen. Das ist es nämlich: Ein Projektname und gar nicht mal eine Band. Deswegen sind Vergleiche in der Diskographie bei ihnen mit Vorsicht zu genießen.
     
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  13. Ray Lomas

    Ray Lomas Deaf Leppard

    Aber die Musik von diesem angeblichen "Yes" Album darf ich doch wohl noch suboptimal finden? Und denVergleich innerhalb einer Diskographie finde ich nur legitim, es steht schließlich der Bandname auf dem Cover (auch wenn es die xte Inkarnation ist) und natürlich ist nicht mehr 1971, das habe selbst ich bemerkt.
     
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  14. ChrisChaos

    ChrisChaos Till Deaf Do Us Part

    Natürlich darfst du das. Habe ich hier ja auch geschrieben:

    Ich wollte dich auch nicht angreifen. Wenn es so rüber kam, tut es mir leid.

    Ich wollte nur mal darstellen, dass man beim Vergleich der Yes Alben genauer hinschauen muss.

    Selbst wenn der Bandname auf dem Cover steht, handelt es sich dabei oft um eine gänzlich andere Truppe. Man vergleiche mal die Besetzung von The Quest mit z.B. Time and a Word.

    Ob man die Alben dann gut findet, ist natürlich subjektive Geschmacksache.
    Ich formuliere es mal anders:

    Das selbstbetitelte Album von Anderson,Brudord,Wakeman & Howe ist ein großartiges Yes Album, obwohl eben nicht Yes drauf steht ;)
     
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