Fates Warning

Dieses Thema im Forum "METROPOLIS - Progressive Rock & Metal" wurde erstellt von tamino92, 15. August 2014.

  1. GrafWettervomStrahl

    GrafWettervomStrahl Deaf Dealer

    Danke, daß Du nicht ein "noch" vor das "gefehlt" gesetzt hast. ;)
     
  2. SMM

    SMM Redakteur Roadcrew

    Soweit kommt’s noch. :)
     
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  3. Dogro

    Dogro Till Deaf Do Us Part

    Oh ... freu!
     
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  4. GrafWettervomStrahl

    GrafWettervomStrahl Deaf Dealer

    Liebe Freunde der gepflegten Abendunterhaltung,

    bei mir lief eben die ganze "Disconnected" - was für ein ungeheuerliches Meisterwerk! Einmal abgesehen von den beiden einschlägig vorbestraften Longtracks, die an Geniestreichigkeit hinter gar nichts zurückstecken müssen, was Mutter Musik den Menschen mitgegeben hat, ist mir bei "So tired" (ich nenne den Song so, weil "So" allein so komisch klingt - ja, "so", so what?) wieder diese herzzerreißende Mittelpassage durch die Seele geschreddert (also ab "tired of mind / and all that I think...).

    Nie wurde Depressivität erschütternder auf den Punkt gebracht.

    Zu Wagners Buch möchte ich noch sagen: Ich bin absolut begeistert. Das "Perfect-Symmetry"-Kapitel hat mir natürlich ein bißchen was abverlangt, weil Jim das Album wieder runtergeredet hat (wer ist dieser Jim Matheos überhaupt und was versteht der von Musik?). Sowas schmerzt den Fan natürlich, das ist dasselbe bei "Presto", wenn Geddy dazu seinen Senf gibt. Ich finde, wenn Künstler über eines ihrer Kinder nichts Gutes zu sagen haben, sollen sie besser über etwas anders reden. Über Politik zum Beispiel oder das Wetter.

    Das "Disconnected"-Katipel läßt sich ebenfalls sehr erfreulich an. Wagners Band-Biographie ist wirklich eine, die den Namen auch verdient, das ist doch was anderes als dieser ganze "Oral-History"-Mumpitz wie Prato das immer macht, zum Beispiel bei King´s X. So erfreut man auch ist, diese ganzen O-Ton-Stimmen zu der Band und ihrer Musik zu vernehmen (immerhin besser als gar nichts), so ermüdend ist es, wenn auch noch die Putzfrau in den Abbey Road Studios rausgekramt und gefragt wird, ob sie traurig ist, die Band nie kennengelernt zu haben.

    Und noch etwas macht Wagner viel besser als einige andere, allen voran Popoff: Er disst nicht rum. Nun gibt es bei Fates natürlich auch gar nichts zu dissen, nichtmal das am wenigsten geschätzte Album. Aber etliche Rockmusikautoren versuchen sich über solche Generalkritik an einem bestimmten Werk i.wie zu profilieren, scheint mir.

    Bei Popoffs kürzlich erschienener dreibändiger Rush-Biographie, von der ich die ersten beiden Bände besitze, muß man in jedem verf***en Abschnitt ständig Darstellung und Wertung auseinanderklamüsern. Das nervt kolossal. Man weiß bei den Kapiteln zu "Grace Under Pressure" oder eben "Presto" einfach im voraus, daß diese Platten den Autor nicht jucken und er an allem etwas auszusetzen hat.

    Oft wird das nicht einmal begründet, an nichts festgemacht. Ist einfach so. Diesen fatalen Fehler vermeidet Wagner konsequent. Wenn man z.B bedenkt, daß "Disconnected" bei ihm auf dem vorletzten Platz in seinem Ranking landet, dann staunt man Bauklötze, mit welcher Begeisterung er alles Lobenswerte und Wundervolle an diesem Album hervorhebt.

    So muß das sein. Ich bin nach wie vor begeistert von dem Buch!
     
    Zuletzt bearbeitet: 5. August 2022
  5. Inferno

    Inferno Till Deaf Do Us Part

    Hab mir seinerzeit ’Mean Deviation‘ von Jeff Wagner zugelegt und war davon in größten Teilen sehr begeistert.

    Hier wollte ich mir erstmal ein paar exklusive Forumsnasen-Kritiken zu Gemüte führen, bevor ich eintüte und weiß bereits von den großartigen Beiträgen des @GrafWettervomStrahl her: das gute Stück muss bald ins Haus.
     
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  6. Ray Lomas

    Ray Lomas Deaf Dealer

    Die Albenlisten im Buch von Wagner, Phillips und Kohsieck können im Vergleich mit meiner nicht unterschiedlicher sein. Die Götteralben A Pleasant Shade Of Gray und Disconnected vieeeel zu weit hinten und was haben denn Awaken The Guardian und The Spectre Within bei allen auf den ersten beiden Plätzen verloren? Auf das die konservativen Hörer alle auf mich eindreschen, aber Ray Alder ist doch der durchweg flexiblere Sänger, bei John Arch reicht mir ein Album, dann muss ich eine längere Pause einlegen.
     
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  7. blackmassreverend

    blackmassreverend Deaf Dealer

    Ein absoluter Meilenstein ! Allein die Aufnahme und völlig unterkühlte Stimmung / Atmosphäre, die einen komplett aufwühlt. Grandios und leider viel zu selten gewürdigt
     
  8. Blackwhitesun

    Blackwhitesun Till Deaf Do Us Part

    Heute ist die A-Z von Alder, Zonder und Kumpanen angekommen und die ersten Lieder klingen richtig klasse!
     
    Koenijo, SMM und Vauxdvihl gefällt das.
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